Heimat- und Braunkohlemuseum Steinberg am See

Vorschaubild

Dokumentation im Museum
Die "Bayerische Braunkohlen Industrie AG" (BBI) wurde 1906 aus der seit 1904 existierenden "Bayerischen Braunkohle- und Brikettindustriegewerkschaft Klardorf" gegründet. 1982 wurde die Firma aufgelöst, da die Gesamt-Kohlenvorräte erschöpft waren. Die ausgekohlten Tagebaue wurden mit Wasser gefüllt und so 6 Seen mit ca. 650 Hektar Wasserfläche und 30 km Uferzone geschaffen. Der "Heimatkundliche Arbeitskreis Steinberg-Wackersdorf e.V." bemüht sich um die Erfassung und Erhaltung der Firmengeschichte der BBI. Im historischen Pfarrhof Steinberg (17. Jahrhundert) richtete man ein Heimat- und Braunkohlemuseum ein.

 

In mehreren Räumen wird die Dokumentation der Braunkohlengewinnung auf ca. 20 Bildtafeln aufgezeichnet. Sonderbildtafeln mit Themen aus dem Arbeitsleben, Werkstätten, Bahnbetrieb und Bergknappen geben der Ausstellung ein lebensnahes Gepräge. Schauvitrinen mit Baggermodellen, Mineralien, Fossilien, Grubenlampen und Urkunden sind zu besichtigen; betriebstechnische Vorgänge werden dargestellt, Gerätschaften und Werkzeuge der BBI-Zeit sind in fast allen Räumen verteilt. In einer Außenanlage sind bergbauliche Großteile wie Baggerschaufeln oder Bohrgerät aufgestellt. Im Museum Wackersdorf werden z.B. die Rekultivierung und die Umsiedlung von Alt-Wackersdorf dargestellt. Zwischen beiden Museen wird ein bergbaulicher Lehrwanderweg angelegt.

Pfarrer-Gschwendtner-Straße 5
92449 Steinberg am See

Telefon (0151) 20990275 Museumswart
Telefon (09431) 64477 Museum (während der Öffnungszeit)
Telefon (0172) 8125819 Bürgermeister Jakob Scharf

Homepage: www.vg-wackersdorf.de/Steinberg_am_See/Leben/Kultur_erleben/Heimat_und_Braunkohlenmuseum/

Öffnungszeiten:
Sommerhalbjahr: 1. April bis 1. November
Sonntags: 14.00-17.00 Uhr

Winterhalbjahr: auf Anfrage