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Blasturm Schwandorf

Vorschaubild

Mehr als ein halbes Jahrtausend hat er überstanden. Zum einen steht er nicht auf einer der vielbefahrenen Verkehrsadern der Stadt, sondern auf halber Höhe des Weinberges; dort war er niemandem im Wege - und die Spitzhacke verschonte ihn. Zum anderen ist er stabil gebaut, für einen Turmbau des ausgehenden Mittelalters recht geräumig, so dass man ihn zur Not auch als Wohnung einrichten konnte - und auch benützte. Auch das hinderte kühne Stadtplaner, den Abbruch von einem Tag auf den anderen durchzuführen. Schliesslich kam 1825 mit Ludwig I. in Bayern ein König an die Regierung, der den Gemeinden energisch verdeutlichte, dass man Zeugnisse der Vergangenheit erhalten müsse.

So steht der Turm noch heute neben der Auffahrt zum Weinberg, wuchtig, eindrucksvoll, der letzte augenfällige Überrest einer einst ummauerten Stadt. Ursprünglich hiess er Neuturm. Auf dem höchsten Punkt aller Befestigungsanlagen erbaut, diente er als Wachturm. Er besass keine Tordurchfahrt; der Türmer bewohnte die Räume hinter den schützenden Wänden.

 

 

Geburtsstätte von Kunrad Max Kunz

Konrad Max Kunz, der Komponist der Bayernhymne, wurde am 29. April 1812 als Sohn des Türmers Michael Kunz im Schwandorfer Blasturm geboren.

 

 

Der Maler Carl Spitzweg

Carl Spitzweg, der Maler der Idylle, malte den Blasturm um 1858 auf einer Durchreise. Er nannte das Ölbild "Schwandorfer Stadtturm im Mondschein".

 

Museum

Der Turm ist heute als Museum ausgestattet.

Telefon (09431) 45550
Telefax (09431) 45551

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.schwandorf.de

Öffnungszeiten:
Eine Besichtigung ist nur bei Führungen und an bestimmten festgesetzten Terminen möglich.