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Wichtige Links zum Versicherungsschutz und zur Anmeldung

 

Unfallversicherung:

Babysitter fallen unter die Bezeichnung Haushaltshilfen.
Die Kosten für die gesetzliche Unfallversicherung trägt der Arbeitgeber, also der Haushaltsführende. Babysitter sind unter anderem bei der Betreuung der Kinder, auf dem Weg zur Arbeit und bei Urlaubsbegleitung im Rahmen der Beschäftigung gesetzlich unfallversichert. Der Haushaltsführende hat die Pflicht, die Beschäftigung von Personen innerhalb einer Woche beim zuständigen Unfallversicherungsträger zu melden – unabhängig davon, ob es sich um ein vorübergehendes oder dauerhaftes Beschäftigungsverhältnis handelt. Weder die wöchentlichen Arbeitsstunden noch die Höhe des Arbeitsentgelts bzw. Sozialversicherungspflicht spielen dabei eine Rolle.

 

Detaillierte Infos finden Sie auch unter:
www.unfallkassen.de
www.das-sichere-haus.de

 

Minijob-Zentrale - Haushaltsscheck:

Wenn Sie einen Babysitter engagieren, sind sie verpflichtet, diesen als Haushaltshilfe anzumelden. Eine Anmeldung ist über die Minijob-Zentrale (www.minijob-zentrale.de) möglich.


Haftpflichtversicherungen für den Babysitter:

Auch einem verantwortungsbewussten und gewissenhaften Babysitter kann ein Missgeschick passieren. Dabei kann in der Wohnung etwas kaputt gehen, ein Kind verletzt werden oder ein Dritter zu Schaden kommen. Ein ausreichender Versicherungsschutz ist deshalb unverzichtbar.

 

Private Haftpflichtversicherung
Ein Babysitter, der nur gelegentlich Kinder betreut, sollte eine private Haftpflichtversicherung abgeschlossen haben.  Oft sind Jugendliche bei der Haftpflicht der Eltern mitversichert. Diese reicht aber beim Babysitten oft nicht aus. Denn Babysitten wird normalerweise „im Auftrag“ und „gegen Entgelt“ gemacht. Darum muss der Versicherungsschutz erweitert werden. Der Babysitter sollte sich von der Versicherung schriftlich bestätigen lassen, dass sie auch für Versicherungsfälle in seinem Beschäftigungsverhältnis haftet.

 

Familienhaftpflichtversicherung
Durch eine Familienhaftpflichtversicherung könnten auch Personen mitversichert sein, die im Haushalt oder Garten beschäftigt sind – unabhängig davon, ob dies auf Grundlage eines Vertrages oder aus Gefälligkeit geschieht. Die Familienhaftpflichtversicherung könnte also eintreten, wenn der Babysitter im Rahmen seiner Tätigkeit gegenüber Dritten einen Schaden anrichtet. Beispielsweise dann, wenn der Betreuer Spielzeug im Treppenhaus stehen lässt, über das ein Nachbar stolpert und sich verletzt. Am besten, Sie werfen zu dieser Frage einen prüfenden Blick in die Bedingungen der Haftpflichtversicherung.


Nähere Infos auch über www.das-sichere-haus.de